Was ist ein Exposé für Immobilien?

In einem Immobilienexposé werden die wichtigsten Informationen für den potentiellen Käufer einer Immobilie aufgelistet. Ein sehr guter Eindruck gelingt durch informative Beschreibung und wichtige Zusatzinformationen über das Objekt. Das Exposé sollte nicht zu kurz, aber auch nicht zu umfangreich sein. Ein Exposé bildet somit eine wichtige Grundlage für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie.

Funktionen eines Exposés

  • Vermittlung von Sachinformationen über das angebotene Objekt.
  • Markttransparenz durch Vergleichbarkeit verschiedener Angebote.
  • Immobilienwerbung.
  • Mittel der Firmenwerbung für den Makler.
  • Appetit machen auf das Angebot.
  • Kontakt animieren zum Makler.

Etwa 90 Prozent der Nachfrager erwerben ein anderes Angebot als das, welches Ihnen ursprünglich unterbreitet wurde.

Inhalte eines Exposés

Das Exposé hat folgende Inhalte:

  • Kaufangebot: genaue Bezeichnung der Immobilie (mit Anschrift).
  • Lage: Qualität der Wohnlage, Anbindung an Verkehrsnetz (mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder nur mit dem Auto erreichbar), Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Besonderheiten (zB. S-Bahn-Nähe oder Sackgasse).
  • Baujahr, Bauweise, Grundstück: Fotos, Grundriss, Grundstücksbeschaffenheit, Zahl der Geschosse, Dachart (z.B. ausgebautes Satteldach), Garage.
  • Aufteilung: Gesamtwohnfläche plus Terrasse, Keller und Nebenfläche; Aufteilung der Wohnfläche.
  • Ausstattung: Fenster, Türen, Beheizungsart, Böden, Warmwasserversorgung, Sani- tätsobjekte, Fliesen, Klinkermauerwerk, Marmorböden, Besonderheiten, Zustand von: Heizung, Böden, Fenstern, Einbauküche.
  • Kaufpreis: Laut PAngV als Endpreis; ca. Preise oder Einheitspreis sind unzulässig. Die Angabe „VB“ ist zulässig, doch keinesfalls zu empfehlen.
  • Besichtigung: z. B. „nach Absprache mit dem Büro“.
  • Hinweis auf die Geschäftsbedingungen: Höhe der Provision in Prozent (immer inkl. MwSt.), Fälligkeitstermin der Provision bei Kaufabschluss oder „provisionsfrei", wenn der Verkäufer/Vermieter zahlt.

Gibt es Pflichtangaben in einem Immobilienexposé?

Vorgaben der Energieeinsparverordnung:

Seit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2014 gibt es genaue Vorgaben über die Inhalte von Immobilienexposés. Die Vorgaben gelten nicht für private Kleinanzeigen oder Aushänge.

Wenn für die angebotene Immobilie zum Zeitpunkt der Ausschreibung ein gültiger Energieausweis vorhanden ist, dann müssen im Exposé folgende Angaben enthalten sein:

  • Energieausweis.
  • Energieträger der Heizung: Öl oder Gas...
  • Wert des Endenergieverbrauchs bzw. Bedarfs des Gebäudes.
  • Energieeffizienzklasse (bei Wohngebäuden).
  • Baujahr (bei Wohngebäuden).

Die Immobilienfotos müssen in erster Linie Eindrücke der Räume verschaffen. Auch Außenfotos sollten Sie beim Erstellen eines Immobilienexposés berücksichtigen. Dabei muss die Uhrzeit und das Wetter berücksichtigt werden. 

Immobilienfotos zählen in der Regel zum Standard eines Exposés. 

Um Ihr Immobilienangebot auch von anderen Angeboten im digitalen Zeitalter hervorzuheben, können Sie auch eine virtuelle Besichtigung oder ein Immobilienvideo erstellen lassen. Das hinterlässt nicht nur einen sehr guten Eindruck, sondern trägt auch dazu bei, dass sich Interessenten ein viel besseres und informatives Bild machen können. So ersparen Sie sich unnötige Besichtigungen, da Interessenten schon im Vorfeld einschätzen können, ob die Immobilie wirklich das ist, was sie wollen.

Sie möchten sich von uns ein Immobilienexposé erstellen lassen? Dafür benötigen wir einige Unterlagen und Informationen.

Unser Service beinhaltet:

  • Beauftragen eines bedarfsorientierten Energieausweises.
  • Grundbuchauszüge und Flurkarten beantragen.
  • Ansprechende Objektbeschreibung formulieren.
  • Das Layouten und Aufwerten vom Grundriss.
  • Professionelle Bilder und Videos.
  • Optional: virtuelle Besichtigung Ihrer Immobilie.