Immobilie kaufen

Was Sie bei dieser Form der Geldanlage beachten sollten

Immobilien tragen nicht umsonst den Beinamen „Betongold“. Mit der richtigen Strategie ist diese Form der Geldanlage eine tolle Chance, Ihr Kapital zu vermehren und ein Vermögen aufzubauen. Was Sie beim Kauf einer Immobilie beachten müssen und für wen sich dieses Investment lohnt, erfahren Sie in folgendem Artikel.

Warum wir unser Geld anlegen müssen

Unser Geld verliert im Laufe der Zeit an Kaufkraft. Das bedeutet, es wird immer weniger Wert. Während Sie heute für ca. 10 Euro ins Kino gehen oder eine Pizza essen können, sieht das in ein paar Jahren vielleicht schon ganz anders aus. Dieses Phänomen nennt sich Inflation. Daher ist es keine gute Idee, Ihr Geld auf dem Bankkonto verstauben zu lassen. Auch ein Sparschwein ist keinesfalls eine sinnvolle Strategie, wenn Sie bereits älter als fünf Jahre sind. Herkömmliche Anlagen wie das Sparbuch, Tages- und Festgeldkonten mögen vor einigen Jahrzehnten noch lohnend gewesen sein. Inzwischen ist jedoch auch hier aufgrund der niedrigen Zinsen kaum Rendite zu holen. Mit wenigen Cent Gewinn am Jahresende wollen sich die meisten Sparer nicht zufrieden geben. Daher sind alternative Anlageformen gefragt.

Immobilie kaufen Worauf müssen Sie achten?

Um Ihr Geld zu vermehren, spielen Sie nun mit dem Gedanken eine Immobilie zu kaufen? Bevor Sie sich nun in den Dschungel aus Immobilienportalen, Maklersuche und
Finanzierung stürzen, möchten wir Ihnen einige Informationen an die Hand geben. Der
Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen eine der wichtigsten Entscheidungen
ihres Lebens. Daher sollten Sie klug handeln. Denn auch wenn ein Investment in
Immobilien als sicher gilt, gibt es bei dieser Form der Geldanlage einiges zu beachten.

Welche Vorteile bietet eine Immobilie als Geldanlage?

Die Suche nach einem passenden Kaufobjekt

Ihre Entscheidung ist gefallen? Dann können Sie nun mit der Suche nach einer passenden Wohnung oder einem Haus beginnen. Inserate finden Sie zum Beispiel in Online-Portalen oder in der Lokalzeitung. Falls Sie professionelle Unterstützung bei der Suche wünschen, können Sie auch einen Makler engagieren.

Einschätzung der Kosten

Sobald Sie Ihr Traumobjekt gefunden haben, sollten Sie sich einen konkreten Überblick über die Kosten verschaffen. Anfänger vergessen häufig, die Kaufnebenkosten wie Makler- und Notargebühren, Steuern oder den Grundbucheintrag zu kalkulieren. Diese Kosten belaufen sich in der Regel auf mindestens 15 Prozent des Kaufpreises. Außerdem sollten Sie Rücklagen für Instandhaltung und Mietausfälle bereithalten.

Schätzung der Rendite

Neben den Kosten ist auch die erwartete Wertentwicklung entscheidend. Ob die Immobilie an Wert gewinnt, hängt meistens von der Lage ab. Informieren Sie sich daher über alle Einzelheiten am Standort. Prüfen Sie die sozialen Verhältnisse in der Kauflage und fordern Sie Entwicklungspläne an. Wenn Sie eine Immobilie in einer fremden Stadt kaufen, sollten Sie zudem einen Berater zur Hilfe holen.

Vergleich mit anderen Anlageformen

Sie haben nun einen umfassenden Überblick über Ihre Traumimmobilie, die Kosten und die vermutete Wertsteigerung. Im besten Fall halten Sie sogar eine Musterberechnung in den Händen. Nehmen Sie sich nun die Zeit und vergleichen Sie die geschätzte Gewinnentwicklung mit anderen Anlageformen. Das können zum Beispiel Aktienfonds oder ein Festgeldkonto sein. Sie sind überzeugt, dass Ihre Immobilie die höchsten Renditechancen bietet? Dann können Sie sich nun an den Kauf wagen.

Finanzierung der Immobilie

Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, den Kauf einer Immobilie aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Sie müssen sich dafür Geld von der Bank leihen. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Bank und informieren Sie sich über die Konditionen für einen Kredit. Derzeit ist die Situation für einen Kreditaufnahme günstig: Die Bank verlangen wesentlich geringere Zinsen als noch vor einigen Jahren. Vorsicht ist auch bei der Kalkulation der monatlichen Raten geboten: Planen Sie hier umsichtig. Schnell einmal ist eine Reparatur oder eine neue Waschmaschine fällig. Solche unvorhersehbaren Kosten sollten Sie auch in Zukunft nicht aus der Bahn werfen.

Immobilie kaufen ohne Eigenkapital: Ist das möglich?

Prinzipiell ist es ratsam, vor dem Kauf eine gewisse Summe anzusparen. Experten empfehlen, zumindest die Kaufnebenkosten mit Eigenkapital zu finanzieren. Darunter fallen die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und eventuell auch Maklergebühren. Empfehlenswert sind außerdem mindestens 20 Prozent Eigenkapital. Der Vorteil: Die Banken werden Ihnen bessere Zinsen bieten.
Wie sieht es jedoch aus, wenn ich weniger oder kein Eigenkapital habe? Ist es in diesem Fall dennoch möglich, eine Immobilie zu kaufen? Dazu lässt sich leider keine allgemeingültige Aussage treffen. Ein junger Mensch, der bisher wenig Eigenkapital jedoch einen sicher Job mit hohem Einkommen hat, kommt oftmals leichter an eine Finanzierung als ein Freiberufler mit höherem Eigenkapital. Letztendlich ist eine Finanzierung immer eine individuelle Entscheidung.

Fazit:
Immobilien kaufen als cleveres Investment

Die Immobilie ist seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Formen der Geldanlage. Kein Wunder: Schließlich gelten Immobilien als zuverlässig und krisensicher. Bevor Sie jedoch zuschlagen, sollten Sie sich umfassend informieren und beraten lassen. Denn nur wer klug handelt, kann Fehler vermeiden und auf eine hohe Rendite hoffen.

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