Sanierung und Modernisierung

Was versteht man unter einer Sanierung? Und was ist der Unterschied zu einer Modernisierung?

Unter einer Sanierung werden in der Regel grundgelegene Erneuerungsmaßnahmen verstanden, die bis zur Entkernung eines Gebäudes führen können. Teilweise wird der Sanierungsbegriff auch auf die Erneuerung von bestimmten Gebäudeteilen beschränkt, wie z.B. die Flachdachsanierung. Bei der Sanierung handelt es sich um eine Instandsetzung im großen Umfang. Sanierungen fallen meist bei älteren Gebäuden an und sind für die Werterhaltung der Bausubstanz nötig.

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Immobilie geerbt – was nun?

Wenn Sie eine Immobilie geerbt haben, dann stellt sich die Frage, was Sie damit machen wollen. Möchten Sie selbst einziehen? Suchen Sie Mieter? Oder denken Sie an den Verkauf? Sie stehen also vor wichtigen Entscheidungen. Hier erhalten Sie Entscheidungshilfen dazu, wie Sie mit dem Erbe am besten vorgehen.

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Immobilien verkaufen privat und ohne Makler

Vermeiden Sie diese typischen Fehler:

Die meisten Immobilieneigentümer entscheiden sich, ihre Immobilie selbst zu verkaufen. Mit dem Grund die Maklerprovision einzusparen und die Immobilie schneller zu verkaufen. 

Ohne entsprechendes Know-how kann vieles schiefgehen.

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Was ist ein Exposé für Immobilien?

In einem Immobilienexposé werden die wichtigsten Informationen für den potentiellen Käufer einer Immobilie aufgelistet. Ein sehr guter Eindruck gelingt durch informative Beschreibung und wichtige Zusatzinformationen über das Objekt. Das Exposé sollte nicht zu kurz, aber auch nicht zu umfangreich sein. Ein Exposé bildet somit eine wichtige Grundlage für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie.

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Welche Bedeutung hat das Grundbuch?

Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sind ein abgegrenzter Teil der Erdoberfläche (§ 905 BGB) und werden im Grundbuch registriert. Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Register, welches über die Eigentums- und Belastungsverhältnisse eines Grundstücks zuverlässig Auskunft geben soll. Es wird vom Grundbuchamt geführt.

Um Eigentum an einem Grundstück zu erwerben bzw. für die Entstehung von Rechten am Grundstück ist die Einigung und Eintragung in das Grundbuch notwendig. Der Inhalt des Grundbuchs unterliegt dem öffentlichen Glauben, d. h. dass zugunsten desjenigen, der ein Recht an einem Grundstück oder ein Recht an einem solchen Recht durch Rechtsgeschäft erwirbt, der Inhalt des Grundbuchs als richtig gilt ($ 892 (1) BGB). Auf die Eintragungen im Grundbuch muss sich also jeder Beteiligte verlassen können.

Das Grundbuch wurde früher in Papierform geführt. Diese Einzelhefte wurden jedoch bei der Umstellung auf das elektronische Grundbuch geschlossen.

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Sparphase

Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme wird zu dem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart. Das Kapital wird durch die Gesamtheit der Bausparer einer Bausparkasse gesammelt; das beschränkt das aktuell verfügbare Kreditvolumen für die Gesamtheit der Darlehensnehmer. Die Bausparsumme kann jederzeit aufgestockt werden, dadurch ändert sich der Zuteilungszeitpunkt für Verträge in der Sparphase. Der Bausparer hat einen Rechtsanspruch auf das Bauspardarlehen aus dem Bausparvertrag, der sogar vererbbar ist.

In der Sparphase wird das für die Zuteilung notwendige Mindestsparguthaben angesammelt. Der Bausparer sollte den Bausparvertrag mindestens mit dem Regelsparbeitrag (je nach Tarif monatlich zwischen 3% und 10% der Bausparsumme) besparen. Die Zahlungsweise und -höhe (monatlich, vierteljährlich etc.) kann vom Bausparer selbst gewählt werden. Die meisten Bausparkassen haben in ihren Allgemeinen Bedingungen festgelegt, dass bei einer Nichtbesparung des Vertrages die Kündigung durch die Bausparkasse ausgesprochen werden kann.

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Bauspardarlehen

Ist in monatlicher Promille Rate zu bedienen. Die Gesamtannuität setzt sich zusammen aus Tilgung und Zinsen. Höhe der Monatsrate und die Verzinsung sind den Bausparbedingungen zu entnehmen.

Mittelverwendung

Das Bauspardarlehen kann gemäß § 1 Abs. 3 des Bausparkassengesetzes (BauSparkG) für folgende wohnwirtschaftliche Maßnahmen eingesetzt werden:
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Energiebedarf und Energieverbrauch

Die ersten Energieausweise wurden nach der Energieeinsparverordnung (ENEV) im Jahr 2007 eingeführt. Die aktuellen Energieausweise beziehen sich auf die ENEV 2014.

Der Energieausweis beschreibt den Energiestandard eines Wohngebäudes. Die EnEV schreibt Energieausweise vor, in denen die für die Beheizung genutzten Energieträger sowie die Energiekennwerte eines Wohngebäudes beschrieben sind. Aktuelle Energieausweise geben außerdem die Energieeffizienzklasse (A+ bis H) eines Wohnhauses an. Die Gültigkeit des Energieausweises beträgt zehn Jahre (wenn keine Änderungen am Gebäude vorgenommen wurden, die den Energiebedarf beeinflussen). Der Energieausweis hat in den meisten Fällen einen Umfang von fünf Seiten. Außer den Energiekennwerten beinhaltet der Ausweis u. a. Tipps für eine kostengünstige Modernisierung des Gebäudes. Alle seit Mai 2014 ausgestellten Energieausweise werden beim Deutschen Institut für Bautechnik registriert. Dort werden die Ausweise anhand von Stichproben auf die Plausibilität geprüft.

Grundsätzlich werden bei den Energieausweisen zwei Varianten unterschieden, die Bedarfsausweise und die Verbrauchsausweise.

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Annuitätendarlehen

Die Höhe der Annuität (Summe aus Zins und Tilgung) bleibt während der gesamten Laufzeit gleich. Während die Tilgungsbeträge zunehmen, sinkt die Zinsbelastung auf die Restsumme (Grundtilgung zzgl. ersparter Zinsen).

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Zwangsversteigerung

Definition:
Die Zwangsversteigerung ist die Durchsetzung eines Anspruches des Gläubigers gegenüber des Schuldners mit staatlichen Machtmitteln.
Forderungen des Gläubigers:
  • Ansprüche aus einer Grundschuld oder Hypothek
  • Anspruch wegen Zahlungsforderung
Vollstreckt werden kann das unbewegliche Vermögen des Schuldners.
Dazu gehören:
  • Grundstücke und deren Aufbauten
  • Grundstücksgleiche Rechte (Gebäudeeigentum, Erbbaurecht)
  • Flugzeuge und Schiffe (soweit sie in ein Register eingetragen sind)

Ablauf

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